: In Brienz war mash noch Vorgruppe von Florian Ast. Hier in Tufertschwil ist Florian Ast die Vorgruppe von mash. Ist das der grosse Durchbruch von mash? |
Padi: Unsere Managerin Bagi wurde vom OK Tufertschwil angefragt und man gab uns die Spielzeit (20:00 Uhr) an. Wir haben zuerst gedacht, dass sei ein Witz. Das ist ja die beste Spielzeit – Samstag, um 20:00 Uhr – wow! Obwohl es ja in Tufertschwil nicht so wichtig ist, um welche Zeit man spielt, aber wir haben uns schon sehr über diese Anfrage gefreut. Ich glaube es ist ein kleines Dankeschön von Linus Thalmann an die tollen Konzerte, welche wir bereits in Tufertschwil gehabt haben. Er glaubt an uns!
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: Im 2002 habt ihr das erste Mal hier gespielt. Das 2. Tufertschwiler-Konzert im 2003 ist für euch glaube ich bis heute immer noch einer der eindruckvollsten Gigs im bisherigen „mash -Leben“ geblieben? |
Padi: Ja, 2002 sind wir das erste Mal in Tufertschwil aufgetreten. 2003, beim zweiten Konzert sind wir hier auf diesen Hügel gefahren und standen dann auf der Bühne, es war brühend heiss und wir waren erstaunt über die riesigen Menschenmassen vor uns, die alle unsere Lieder mitsangen. Es wurde zu einem unvergesslichen Konzert. Dies ist vielleicht auch ein Grund, dass wir in diesem Jahr zur besten Zeit auftreten dürfen.
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: Was hasst Du das Gefühl ist es euch mit der diesjährigen „45minutä“-Tour endlich gelungen, dem Publikum mitzuteilen, dass mash nicht nur das Lied „ewigi liäbi“ im Repertoire hat? |
Padi: Tja, es ist nach wie vor so, dass viele Konzertbesucher vor allem auf „ewigi liäbi“ warten und das ist natürlich auch mit ein Grund, dass wir das Lied bis ganz am Schluss „aufbewahren“ (grinst). Ich glaube, wir würden wahrscheinlich gesteinigt, wenn wir „ewigi liäbi“ an einem Konzert mal nicht spielen würden.
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| Anmerkung von mundart-rock.ch: Padi sucht immer noch Geschichten um den Song „ewigi liäbi“. Hast Du etwas Besonderes erlebt? Verbindet Dich etwas Besonderes mit diesem Lied? Dann schreib Deine persönliche Geschichte an padi@mash.ch |
: Mit „märliland“ ist euch wieder eine tolle Ballade gelungen. Der Text stammt von Dir und Steph. Auf der Bühne seid Ihr ja absolute Entertainer. Wie können zwei so energiegeladene Männer eine solch schöne Ballade texten. |
Padi: „märliland“ ist meinem Sohn gewidmet. Ich habe in diesem Lied die Gefühle als werdender und frischgebackener Vater reingepackt. Steph hat fast zeitgleich zur Geburt meines Sohnes ein Gedicht geschrieben und daraus ist schlussendlich dann „märliland“ entstanden. Für uns ist „märliland“ musikalisch gesehen eigentlich besser als „ewigi liäbi “ und im Herbst erscheint der Song als Singleauskopplung. Man weiss jedoch nie, was aus einem Song wird, wenn man ihn schreibt und ob er überhaupt eine Chance hat, unseren grössten Hit noch zu toppen.
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: Du hast gesagt, beim Album „45minutä“ stimme nun einfach alles. Heisst das, es gibt von mash kein besseres Album mehr. |
Padi: Ich muss Dich etwas korrigieren. Ich meinte, ich könne mir mash momentan einfach nicht besser vorstellen. Wir haben sehr lange und intensiv an diesem Album gearbeitet und wollten einfach das beste mash-Album machen. „nidvobärn“ ist in 1 Woche Studioarbeit entstanden, bei „45minutä“ waren es 2 Monate. Es bleibt somit auch zu wünschen, dass man gewisse musikalische Unterschiede heraushört.
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 : Am 17.12.2005 findet im Mythenforum in Schwyz das letzte Konzert dieser Tour statt. Ihr habt da glaube ich noch ein paar Überraschungen vorbereitet?
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Padi: Das Konzert im Mythenforum wird vorerst das letzte Konzert der aktuellen Tour sein. Wir haben als Gast Schibe von Aextra eingeladen. Es wird aber noch weitere Überraschungen geben. Die werden aber noch nicht verraten, sonst wärens ja keine Überraschung mehr. Wir hatten zum Beispiel auch mal Florian Ast an einem Konzert eingeladen, da wussten nicht einmal die Veranstalter, dass er kommt und dann stand er plötzlich mit uns auf der Bühne. Lasst euch also überraschen, wer alles kommen wird und kommt am 17.12.05 auch nach Schwyz.
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: Im letzten konzertlosen Jahr habt Ihr sehr viel Stress gehabt. Fast mehr als wenn Ihr auf Tour seid. Nun steht wieder eine konzertfreie Zeit an. Wird es wieder eine so stressige Zeit? |
Padi: Nein, ganz bestimmt nicht. Beim letzten Mal haben wir eine Pause gemacht, um die neue Platte einzuspielen. Wir sassen viel Zeit im Übungsraum und noch mehr Zeit im Studio. In der kommenden mash-Pause machen wir mal ordentlich „mash-Ferien“. Wir werden uns aber dennoch jede Woche treffen, um zu musizieren, aber ohne Druck und ohne irgendwelchen Zeitplan. Es wird sicher ruhiger werden.
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: Seid ihr von der Plattenfirma nicht unter Druck zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Platte zu veröffentlichen? |
Padi: Wir sind in der komfortablen Lage, dass unser Vertrag im Juni ausgelaufen ist. Wir haben also keine Verpflichtungen, also lassen wir uns Zeit und setzen uns nicht unnötig unter Druck. Der Himmel weiss, was aus uns wird (grinst).
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: Mal ganz ehrlich – es gibt doch sicher etwas, dass Dir im ganzen Musikgeschäft „am arsch verbii“ – geht? |
Padi: Ja, das gibt es. Im heutigen Musikgeschäft dreht sich vieles nur noch ums Geld und nicht mehr um die Musik. Ich persönlich finde zum Beispiel das aktuelle Album von „Aextra“ absolut genial, dennoch wird Aextra nur selten im Radio gespielt. Was kein Hit ist, wird einfach nicht gespielt. Doch das Problem kennen andere Bands auch. Da muss man als Musiker einfach eine dicke Haut bekommen und singen: „Das gahd miär alles, am arsch verbii...“!
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: Herzlichen Dank Padi, dass Du Dir so kurz vor dem Auftritt Zeit genommen hast, uns ein paar Fragen zu beantworten. Nun gib Vollgas auf der Bühne in Tufertschwil! |