: Du hast Dein Mundart-Projekt wegen dem Engagement bei Shakra zurückgestellt. Welches sind die Gründe, dass Du dieses Projekt nun doch startest? Bist Du bei Shakra zu wenig ausgelastet -:) ?
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Fuchs: Mein Soloprojekt hat eigentlich gar nichts mit Shakra zu tun. Also kann man nicht sagen, ich sei nicht genug ausgelastet bei Shakra. Es liegt mir einfach sehr am Herzen meine andere Seite – eben diese Mundartseite auszuleben, denn schlussendlich habe ich damit angefangen Musik zu machen. Dieses Projekt endlich mal ein bisschen weiter zu führen ist eine richtige Freude!
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: Kann man als Sänger in zwei Bands parallel tätig sein? Kommt es da nicht zu Terminkollisionen? |
Fuchs: Nun, ich denke, das mit den Terminkollisionen lässt sich nicht immer vermeiden, aber wenn die Leute im Hintergrund gut zusammenarbeiten, sollte das schon immer irgendwie gehen. Wie ich auch schon in andern Interviews gesagt habe – ich scheue mich nicht zwei Auftritte an einem Tag zu machen und mit den Interviews geht das eigentlich schön aneinander vorbei zumal die Releasedaten von Shakra und Fuchs auch immer aufeinander abgestimmt sind.
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: Wenn Du mit Deinem Mundart-Projekt gleich erfolgreich wirst, wie mit Shakra und eines der beiden Projekte aufgeben müsstest - kannst Du uns verraten, welches Dir mehr am Herzen liegt? |
Fuchs: Glücklicherweise wird es nicht so sein, dass ich mich für sowas entscheiden muss, auch wenn ich Solo gute Erfolge haben würde. Ich kann diese Frage eigentlich so auch gar nicht beantworten, denn dies sind zwei Seiten die ich ausleben will und ich brauche beide.
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: Für Shakra hast Du Deinen Namen auf "Mark Fox" geändert. Nun bist Du mit Deinen bürgerlichen Namen (Markus) Fuchs unterwegs – hat der Mundart-Fuchs auch ein eigenen Kleiderstil? Bei Shakra überwiegt ja doch die Farbe schwarz. |
Fuchs: Ich setze mich da nicht so fest. Es ist ja nicht so, dass ich je nach Konzert irgendwelche Klamotten anziehe, sondern ich trage diese Kleider ja auch privat. Es hat also nichts damit zu tun, an welchem Projekt ich gerade arbeite, sondern wie ich mich fühle und in was ich mich wohl fühle. Aber Schwarz ist halt meine Lieblingsfarbe (ok – ist keine Farbe ;-)), also sieht man mich auch selten in was anderem.
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: Ist Fuchs einfach die Mundart-Fassung von Shakra oder von Krokus? Oder wie würdest Du den Stil von Dir beschreiben? |
Fuchs: Shakra und Krokus sind keine Vergleiche mit der Musik von Fuchs. Fuchs ist nicht Hard Rock – Fuchs ist Mundartrock und in sich sehr vielfältig. Das heisst nicht, dass ich keine härteren Töne anschlage. Es heisst, ich lege mich stilistisch nicht so fest und lasse mir dadurch mehr Freiraum um meine Kreativität zu entfalten.
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: Was meinen eigentlich die Jungs von Shakra zu Deinem Mundart-Solo-Projekt? |
Fuchs: Na ja, die Gefühle sind gemischt. Wie das meistens bei Soloprojekten so ist, haben die Verbliebenen nicht riesige Freude daran, aber wir haben die Sache gut geregelt. Die Hauptangst in solchen Situationen ist ja immer, dass einer mit einem erfolgreichen Soloprojekt die Band verlässt. Ich kann die Jungs und die Shakra-Fans aber beruhigen, denn ich werde Shakra nicht verlassen.
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: Für die CD "Fuchs" hast du 12 Songs aufgenommen. Wie und wann sind diese entstanden? |
Fuchs: Das Album ist ein Mix aus Songs die während der letzten 10 bis 15 Jahren entstanden sind. Es hat eigentlich aus jeder Periode meines bisherigen Lebens Songs drauf, die alle persönliche Erlebnisse oder Emotionen erzählen.
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: Mit Patrick Aeby und Dominique Favez arbeitest Du mit zwei Krokus-Musikern zusammen. Wie schafft man es solche hochkarätigen "Englisch-Rocker" für ein Mundart-Projekt begeistern zu können? |
Fuchs: Nun eigentlich war das umgekehrt ;-). Bevor ich zu Shakra kam, hatte ich ja einige dieser Songs schon mit eben diesen Leuten aufgenommen. Nach der Tour mit Krokus haben die beiden mich angesprochen, ob wir das alles neu aufrollen wollen und da sagte ich natürlich nicht nein. Zudem war dies in einer für mich sehr schwierigen Zeit. Ich lenkte mich so von einer grossen persönlichen Krise ab.
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: Man hört bereits Stimmen, welche Dich mit Gölä vergleichen. Hat Dich die Karriere von Gölä in irgendeiner Weise beeinflusst? |
Fuchs: Ich denke die Vergleiche mit Gölä kommen daher, dass ich auch eine rauhe Stimme habe. Oder klingt das sonst irgendwie wie Gölä? Ich finde nicht. Klar ist es auf der einen Seite ein gutes Gefühl, mit jemandem verglichen zu werden, der sämtliche Rekorde in dr Schweizer Rockmusik geschlagen hat. Auf der anderen Seite muss ich jedoch sagen, dass die meisten dieser Songs geschrieben wurden, bevor überhaupt irgendjemand wusste, dass es einen Gölä gibt.
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: Welches sind Dein Pläne für’s 2006. Wann und wo kann man Fuchs in diesem Jahr live erleben?
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Fuchs: Ich hoffe doch, dass wir einige Konzerte machen können - genaueres kann man dann auf www.fuchsonline.ch nachlesen. Zudem arbeiten wir schon eifrig an neuen Songs für das zweite Album, die man dann live hin und wieder mal im voraus hören kann!
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: Herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen. Wir freuen uns auf das Album und wünschen Dir viel Erfolg! |
Fuchs: Vielen Dank an euch!
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