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13. Mai 2006, Alte Moschti, Mühlethurnen Ausverkauft! Das hat die Homepage von Airbäg seit einigen Wochen versprochen! Wer also nicht früh genug reserviert hatte musste in den sauren Apfel beissen und zu Hause Fussball schauen anstelle beim letzten Konzert der Stimmungsband aus Hofstetten abzufeiern. Als ich in die Moschti eintrat war mir dann auch sogleich klar wieso das Konzert so schnell ausverkauft war. Wenn 250 Personen darin Platz hatten dann waren das wahrscheinlich schon viel! Ein Konzertbericht von Nicole Schlemmer
Bei Programmbeginn 20.30 war das Lokal dann zum Bersten voll und der grosse Abschiedsabend wurde eröffnet. Luke, der Drummer, hatte extra für diesen Anlass einen ca. 30min langen Film aus Fernseh-, Radio und Konzertauftritten, sowie jeder Menge anderer bewegter und fotographisch festgehaltener Backstage-Comedy zusammen geschnitten. Aus dem Publikum waren immer wieder laute Lacher zu vernehmen. Des öftern wegen Marcs, kuriosen Frisuren oder verschiedener Situationskomik. | Airbäg am Openair Tufertschwil 2005 | Zum Abschluss von Airbäg hatten sich die Airbägler etwas besonderes für ihre Fans einfallen lassen. Ein musikalischer Rückblick über die gesamten 11 Jahre Bandgeschichte in Orginalbesetzung wurde angesagt. So eröffneten Marc, Mike, Roger und Mättel das Konzert mit ihrem ersten Hit „Heicho…“. Orginalbesetzung heisst, dass Marc singend hinter dem Schlagzeug sass. Schon nach dem ersten Song hatte er keine Puste mehr und musste zuerst etwas verschnaufen, bevor er in die zweite Strophe des Liedes starten konnte. Ebenfalls wurde ein kleines Experiment als kurze Kostprobe gebracht: „Mättel am Rhythmus“... Beim restlichen Konzert konnte Marc sich dann auf seine Texte konzentrieren und wie gewohnt das Publikum unterhalten, da Luke ein fester Bestandteil der Band wurde. Als letztes festes Bandmitglied kam dann auf der „Lueg doch“- Tour noch Erich, Keyboard, dazu. Das Publikum hing dem Sänger wortwörtlich an dem Lippen wenn er jeweils den nächsten Song ansagte. All die grossen Hits und Verlockungen wurden gespielt. Mit „Himmelbett“, „Pamela“, „Wullechappe“, „Popstar“, „Ban(n)an(n)afarm“, „Weisch du wär“, „Weschtschwiiz“ (Chateu-dOex), „Filmkuss“, „Räge Reggae“, „C’est la vie“, „Gump“ bis hin zu den Hits der letztjährigen CD wie „superzuckersexysummergroove“, „Piazza“ - um nur einige zu nennen. Natürlich wurden die sechs Jungs bei den Songs des aktuellen Albums auch von Simone an der Trompete und im Background unterstützt. Wer Airbäg mehrmals live gesehen hat weiss, dass nie alles im selben Modus abgeht und das amüsante Zwischenfälle einfach dazu gehören… Leider wurde es beim „Weisch du wär“ nicht so richtig romantisch, denn Mättels Verstärker musste genau bei diesem Lied im Minutentakt mit einen ohrenbetäubenden Lärm abfacklen. Spontan wurde Mättel für den Rest des Songs von der Bühne geschickt… Was wäre Airbäg ohne den „stagedivenden“ Sänger! Zum letzten Mal in der Bandgeschichte genoss Marc das Bad in der Menge bei „C’est la vie“. Eine etwas rockigere Version von „Chartehuus“ wurde für Iris, die Managerin, gespielt. Obwohl kein Wunschkonzert angesagt war, wurde trotzdem ein Publikumswunsch erfüllt. Bruno, ein unbekannter aus dem Publikum, hatte diesen angebracht. Er wollte aber partout die Aufforderung des Frontmanns nicht eingehen und auf die Bühne kommen. So musste halt das Publikum Hilfe leisten und schlussendlich wurde dann der gewünschte „König“ gespielt.
| Marc am Openair Tufertschwil 2005 | Der Abschied machte sich langsam bemerkbar. Die Band war ruhiger als sonst. Mit „Meh chani nümme geh“ gefolgt von „Lueg doch wider mal ine“ wollten sie das allerletzte Konzert abschliessen. Wollten wäre hier das Stichwort! Die Spontaneität der Bandmitglieder wurde wieder einmal auf die Probe gestellt, denn Marc bestimmte spontan dass noch „I’m a beliver“ gespielt werde. Die Menschenmenge tanzte ausgelassen und genoss die langsam verhallenden Töne von Airbäg… Dann kam der grosse Abschied. Das Plappermaul der Band richtete einige Wort an die Anwesenden. Eine grosse Rede wollte er nicht schwingen, aber er liess es sich nicht nehmen die Auszeichnung für das Lebenswerk, welches die Band am Abend zuvor erhalten hat, dem Publikum zu zeigen. Er dankte seinen Bandkollegen für die gute Zeit die sie zusammen hatten und erklärte, dass Mike, Roger, Mättel, Erich und Luke es nicht immer einfach mit ihm hatten. Er musste ständig im Mittelpunkt sein und hätte viele verrückte Ideen gehabt. Ebenfalls versprach Marc, wie schon in den Berichten veröffentlicht: „Ich chumme wieder uf d'Bühne zrugg, für mich isch es zfrüeh zum mit Musig ufhöre“. Ja dann kam es, das absolut letzte Lied von Airbäg: „Lueg doch mal wieder ine“… Die gedrückte Stimmung auf der Bühne und im Publikum wurde beim Ausklang des Liedes mit Glockengeläute übertönt. Die Crew von Airbäg überraschte mit einem „Trichler“-Auftritt und es gab sogar noch ein Dudelsackständlein. Unter tosendem Applaus verschwanden die einmaligen Künstler hinter dem Vorhang… Etwas später umringten die Fans ihre Stars, um noch die letzten Autogramme zu ergattern, ein Erinnerungsfoto zu schiessen und alles Gute für die Zukunft zu wünschen.
1. schad han ech nid chönne go... Geschrieben von: äschti, am 16-05-2006 18:39 nicole, wo i so dine bricht gläse han isch es mir grad chalt der rugge abgloffe...i chan mir vorschtelle, dass ihr en hammer obe verbrocht hend...i wär jo selber gärn derbi xi...aber ebe...meh chan nid alles... es isch schad, dass es airbäg nümme git, mir chömmid ganz viel superzuckersexy schtunde in sinn bim stichwort airbäg...wullewullechappe... jänu... |
2. chönnt hüle Geschrieben von: Nicole, am 17-05-2006 08:07 ja äschti, chönnt au grad hüle... Ich wirdes vermisse nüme a die mega Konzert zga und zgnüsse... Aber glaub i dim und i mim Herz wirds immer e "Wullechappe", es "Himmelbett" und de "Superzuckersexysummer(airbäg)groove" geh... Hey da het sogar öpper es paar kuuli Bilder gmacht... Muesi mer nachher grad inezieh...
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3. Autsch.... Geschrieben von: Tamy, am 17-05-2006 17:29 Tolle Biitrag!!! Mir duets no hüt weh... i lose di ganz Zyt nume no d CDs vo Airbäg... um mi ds tröschte... aber es funktioniert nid... si fähle mir!!! Toll hetse gä.... Tamy |
4. lose Geschrieben von: Nicole, am 18-05-2006 09:04 tami, lose isch bi mir au nöd s'bescht... Ich versueche nöd zviel zlose... und wenni lose denn drifti grad i e anderi Wält. Gseh immer dBänd vor mir uf de Bühne zum entsprächende Lied... drum losis eifach schön dosiert under anderem Mundart! Ich ha wo sie bekannt geh hend, dass sie ufhöret es zimlichs wili lang kei Airbäg meh glose will jedes wennis gmacht han hets en rise Stich geh... denn hanis überwunde gah und jetzt ischs wieder da... Isch halt scho e ächt geili bänd gsi! |
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