: Jargon machen seit 16 Jahren Musik. Warum hat es solange gedauert, bis das erste Album aufgenommen wurde? |
Jargon:
Bei „Ougeblick“ handelt es sich nicht um das erste Album von Jargon. Bereits 1999 erschien „d’Party“ und im September 2004 wurde „Verwählt“ getauft. Diese Alben wurden durch uns selber vertrieben. Leider fehlte uns die Unterstützung einer Plattenfirma.
|
: Ihr investiert seit Jahren viel Zeit in die Musik, was gibt einem die Motivation immer wieder in den Übungskeller zu steigen? |
Jargon:
In einer so schnelllebigen Zeit ist es doch schön, wenn man sich einmal pro Woche im Übungskeller trifft und an neuen Songs feilen kann! Unsere Motivation ist die Verbesserung unseres individuellen Sounds, was nicht primär kompliziertere Songs voraussetzt. Uns ist es wichtig, hörbaren, süffigen Mundartrock zu machen der mit dem nötigen Druck daherkommt! Dies ist uns dank der Zusammenarbeit mit dem Produzenten Felix Müller und dem Co. Produzenten Tinel Widmer gelungen.
|
: Wie ist das Gefühl, wenn man die erste eigene CD in den Player schiebt? |
Jargon:
Es war ein gutes Gefühl, das erste in den Läden erhältliche Album von Jargon in den Player zu schieben! Die Befriedigung zu wissen, dass die CD durch einen Verlag auf den Markt gelangt, ist gross
|
: Wieso habt Ihr euch entschieden in Mundart zu singen? |
Jargon:
Mundart ist unsere Muttersprache und unser Bandname Jargon beschreibt ja die Umgangssprache. Was bleibt uns also anderes, als Mundart zu singen?
|
: Wie entstehen die Songs von Jargon? |
Jargon:
Unsere Songs entstehen meist aus einer Idee, einem Grundgerüst, das von der ganzen Band ausgebaut wird. Dies erklärt die Vielseitigkeit unserer neuen CD.
|
: Ende März habt Ihr am Snowpenair gespielt. Sicher ein einmaliges Erlebnis vor so einer Kulisse zu spielen?
|
Jargon:
Das Snowpenair war fantastisch! Einen Gig am Fusse der Jungfrau zu spielen, ist sicher einmalig. Das Gefühl, auf derselben Bühne zu stehen und vor fast so viel Publikum zu spielen wie, ist für uns wohl nur schwer zu topen!
|
|
Jargon am Snowpenair 2007 (Bild: Roli Keuffer)
|
|
: Jargon ist eine weitere Mundart-Band aus dem Berner Oberland. Könnt ihr euch erklären, warum diese Region so „fruchtbar“ ist in Sachen Mundart-Musik?
|
Jargon:
Da unsere Region so vielseitig ist, kann Langeweile kein Grund sein! Den Grundstein für die fruchtbare Basis haben sicher Polo Hofer und Hanery Amman gelegt. Und Fakt ist, dass das Berner Oberländer „Bärndütsch“ halt in der ganzen Schweiz beliebt ist. Dies kann ja nicht jeder Dialekt von sich behaupten, ohne welche zu nennen...
|
|
: Die Songs von Jargon sind sehr abwechslungsreich. Von welchen Bands lasst ihr euch inspirieren?
|
Jargon:
Wir haben uns nie in eine stilistische Ecke gedrängt gefühlt. Von der Idee bis zum fertigen Song feilt die ganze Band und bastelt so lange, bis wieder ein völlig neues Stück entstanden ist. Eine Ballade kann auch mal als Reggae enden!
|
|
: Welches sind eure Pläne für die Zukunft?
|
Jargon:
Wir möchten jetzt abwarten, was auf uns zukommt. Wir hoffen auf einige Konzerte ausserhalb des Berner Oberlandes und werden in den nächsten Monaten „Ougeblick“ weiter promoten. Wir basteln auch schon wieder fleissig an neuen Songs...
|