: Hättest Du Dir vor einem Jahr vorstellen können, dass Du im Mai 2007 Dein erstes Album in Deinen CD-Player schieben kannst? |
Fabienne Louves:
Nein, das hätte ich nicht gedacht und vor allem dieses Gefühl was man hat wenn man das erste Mal seine eigene CD in den Händen hält, kann man fast nicht beschreiben. Ich bin auf jeden einzelnen Song sehr stolz und man kann sich gar nicht vorstellen was für eine Arbeit dahinter steckt.
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: Was ist es für ein Gefühl, zum ersten Mal seinen eigenen Song im Radio zu hören? |
Fabienne Louves:
Als ich das erste Mal „Wach uf“ im Radio hörte war ich voll begeistert und rief danach all meine Freunde und Bekannten an. Es ist auch irgendwie komisch allgemein wenn man sich im Radio hört.
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: Du warst ja nicht unbedingt die Favoritin bei Musicstar. War dies für Dich ein Vorteil, da Du ja auch in der Presse nicht gross beachtet wurdest? |
Fabienne Louves:
Börni, Sandro und Sandra waren in den Medien eher die Favoriten bei Musicstar. Einerseits war ich einwenig traurig nicht zu denen zu gehören, anderseits motivierte es mich sehr allen zu zeigen was ich drauf habe. Und in der Finalsendung wusste ich auch nicht genau was mit mir los war, ich dachte mir einfach dass dies meine letzte Chance ist zu beweisen was ich kann und irgendwie war ich schon stolz im Finale von Musicstar 2007 dabei zu sein, was mich auch irgendwie lockerte.
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: Die Kritik, dass Musicstars im Musikbusiness kein Chance haben hat zugenommen. Zur Zeit sind nur noch Baschi und Kandlbauer übrig geblieben, beide sind aber vorzeitig ausgeschieden. Was meinst Du? Bist du die erste Gewinnerin, welche längerfristig Erfolg haben wird? |
Fabienne Louves:
Ich denke einfach dass in der Musikbranche sehr wichtig ist zu dem zu stehen was man macht und den Spass an der Musik nie zu verlieren. Aber auch die Unterstützung der Medien sowie auch dem Volk ist sehr wichtig. Ich weiss es leider nicht ob ich langfristig Erfolg haben werde, doch Fabienne gibt nicht so schnell auf und wird voll gas geben. Ich denke auch, dass es keine Rolle spielt ob man gewinnt oder nicht bei Musicstar wichtig ist die Zusammenarbeit mit den richtigen Leuten und man muss in diesem Business kämpfen und das beste aus dieser riesen Chance machen.
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: Wie sind die Songs für Deine CD entstanden? Wieviel konntest Du selber bei Deinen Songs mitbestimmen? |
Fabienne Louves:
Alle 3 Finalisten bekamen während der letzten Woche über 40-zig Songs von der Plattenfirma und hatten auch Einzelgespräche, was für eine Art Musik wir machen möchten. Ich wollte natürlich Mundart. Die meisten Songs habe ich dort ausgewählt aber auch Marc Sway, Michael von der Heide und andere Künstler haben Songs für mich geschrieben. Ech wott dech ha ist zum Beispiel von Kathy Winter. Aber bei jedem Song habe ich während dem Aufnehmen im Studio mit Thomas Fessler angeschaut und auf mich abgestimmt und mitgetextet.
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: Dein Leben hat sich in den letzten Monaten sicher extrem verändert. Welches sind die positiven Seiten Musicstar zu sein?
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Fabienne Louves:
Früher arbeitete ich von Montag bis Freitag im Büro und am Wochenende unternahm ich sehr viel mit meiner „Clicke“. Mein Leben seit ich Musicstar geworden bin, hat sich um 360° geändert. Jede Woche sieht komplett anders aus einmal nur Studioaufnahmen einmal Promotion Tour, am Wochenende Autogrammstunden oder Auftritte. Dieses Leben war schon immer mein Lebenstraum und ist aber auch nicht ein Zuckerschlecken. Es gibt es auch, dass ich um 05.30 aufstehen muss, den ganzen Tag Promotion durch die ganze Schweiz habe, was sehr anstrengend ist und am gleichen Abend bis ca. 23.00 mit meiner Band noch Proben muss.
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: Es gibt sicher auch negative Punkte. Was stört Dich davon am meisten?
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Fabienne Louves:
Am meisten stört es mich wenn ich in der Zeitung Dinge lesen muss welche ich nie gesagt habe oder gar nicht passiert sind aber mit dem muss man leben können. Ich sage mir immer, am wichtigsten ist es dass meine Familie, Bekannten, Freunde und natürlich ich selber wissen was stimmt und was nicht, der Rest ist mir egal.
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: Wie siehst Du Deine Zukunft im Musikbusiness?
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Fabienne Louves:
Zukunft ist immer ein schwieriges Thema, ich schaue immer bis Ende Jahr das wichtigste ist jetzt dass meine CD auf den Markt gekommen ist und natürlich die 2 coolen Gigs als Vorgruppe von Ronan Keating und mein Musical am Herbst. Dies wird auch eine neue Herausforderung für mich sein, die ich sehr gerne antrete. Ich liebe es zu schauspielern.
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