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Kein Swiss-Music-Award für die Mundart |
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Donnerstag, 28 Februar 2008 |
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Zum ersten Mal wurden im Zürcher Kaufleuten die Swiss Music Awards verleiht. Einer überstrahlte die anwesende Prominenz – Stress war unumstritten der Star des Abends. In allen drei nominierten Kategorien war ihm der Sieg nicht zu nehmen. In sieben weiteren Kategorien wurden Awards verleiht. Baschi war für Best Song National und Best Album National nominiert.
Mit «On n’a qu’une terre» als Best Song National, «Renaissance» als Best Album Urban National und mit dem Clip «Mais où» als Best Video National gewann Stress gleich alle drei Awards in denen er nominiert war. Neben Stress gewann Gotthard mit «Domino Effect» den Preis des Best Album Pop/Rock National. Best Newcomer National wurde Redwood mit dem Album «We’re All Gonna Die». Der Award für das Best Album Dance National erhielt Tatana mit dem Album «Variété – The Show» (siehe Liste in der Beilage). Die internationalen Gewinner sind Rihanna feat. Jay-Z mit «Umbrella» als Best Song International. Best Album Pop/Rock International geht an Nelly Furtado für das Album «Loose». Alicia Keys gewann mit «As I Am» den Titel für das Best Album Urban International und als Best Newcomer International wurde Amy Winehouse mit «Back to Black» ausgezeichnet (siehe Liste in der Beilage). Überzeugende Show-ActsStephan Eicher verzauberte am Anfang des glamourösen Abends das Publikum mit seiner eindrücklichen Performance. Anschliessend rockte Börni – Finalistin von MusicStar – mit ihrer neuen Single die Bühne und begeisterte das Publikum. Adrian Solo – Sänger von Lovebugs – überzeugte das Publikum auch mit seinem eigenen Musikprojekt. D-Verse City – Gewinner des MobileAct 2007 – präsentierte ebenfalls ihre neue Single. Ein weiteres Highlight war die erst 20-jährige Norwegerin Maria Mena, welche Einblick in ihr neues Album gewährte. Das Publikum war begeistert von der unverwechselbaren Stimme des internationalen Gastes. Doch nicht nur auf der Bühne traf man Stars: VIP-Gäste und Personen, die in der Schweizer Musik- und Showszene Rang und Namen haben, rundeten die Swiss Music Awards ab. «Das rege Interesse der Medien und der Gäste hat uns gezeigt, wie gross das Bedürfnis nach einem Schweizer Musikpreis ist.», so Oliver Rosa, Executive Producer der Swiss Music Awards. Wer hat gewähltEine Academy, bestehend aus zahlreichen Protagonisten der Unterhaltungsindustrie und Medienvertretern, ermittelte die Nominierten. Ermittlungsgrundlage war die Vorselektion von Media Control Schweiz, welche aus der offiziellen Jahreshitparade 2007 die jeweils fünf bzw. zehn (genreabhängig) erfolgreichsten Acts ausweist. Die Academy-Mitglieder haben ihre Stimme elektronisch und für andere Mitglieder nicht einsehbar abgegeben. Aus den total 30 Nominierten wurden mittels Voting- und Jurystimmen und unter Berücksichtigung der Verkaufszahlen die jeweiligen Sieger ermittelt.
Zur Jury gehörten Bänz Friedli (Freelancer), Claudia Schlup (20 Minuten), Lukas Rütimann (Blick), Michael Schuler (DRS 3), Christian Kramer (Energy Zürich), Jubaira Bachmann (Viva), Hervé Riesen (Couleur 3), Karine Vouillamoz (Le Matin Dimanche) und Gianluca Verga (Rete 3).
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