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Matti Kohli: Tutti Matti |
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Dienstag, 02 März 2010 |
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Fünfzehn Songs, jeder mit einem charakteristischen Eigenleben, bilden als Ganzes eine kompakte,
unverkennbare Einheit: TuttiMatti, die erste CD von Matti Kohli und seinem gleichnamigen neuen Projekt, überzeugt mit Stil und Geschmack. Der ExDrummer von Span führt als Sänger und Frontmann musikalisch und textlich souverän durch diese überragende und überraschende MundartPlatte.
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22.01.10 |
Matti Kohli
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Tutti Matti |
Mit einem besinnlichen Abschied zur blauen Stunde steigt tuttimatti ein: „Uf wiederluege“ eröffnet diese Platte unspektakulär und doch irgendwie passend und wunderschön. Es ist die kleine grosse Welt, die Matti Kohli besingt. All die aufbewahrten Kleinigkeiten in „Morn isch lang här“ etwa, oder seine Verbundenheit mit Bern in „Bern isch Paris“. Und dann natürlich immer wieder die Liebe und ihre nicht immer berechenbaren Auswirkungen. Songs mit Augenzwinkern, aber auch solche, die unter die Haut gehen. Das intensive „Alexandra“ zum Beispiel, mit einem Text von Pedro Lenz.
Widmet sich Matti Themen wie einer besseren Welt oder dem Älterwerden, macht er das mit einem fühlbaren Schulterzucken über die eigene Unzulänglichkeit. Das ist sympathisch und symptomatisch zugleich. All diese textlichen Anekdoten verbinden er und seine Mitmusiker mit perfekt passenden musikalischen Kleinoden. Kein aufgeblasenes Spektakel und keine falschen Ansprüche, sondern einfühlsames, allein dem Song dienendes Spiel. Die Musik bleibt erdverbunden und vor allem frisch, ihre Klammern bilden Blues und Rock. Doch immer wieder nimmt tuttimatti Witterung mit allen möglichen Stilarten auf und baut diese Einflüsse geschickt in ihren Sound ein. So wird frech zwischen den Stilen gependelt, ohne dabei an Stil zu verlieren.
Dafür hat sich Matti Kohli gestandene Leute mit an Bord geholt. Leute, die wissen, wie so etwas geht: Allen voran Rolf LL Lüthi an den Gitarren. Mit ihm zusammen spielte er u.a. schon bei Polo’s Schmetterding oder Span. HP. Brüggemann an den Tasten, Sam Jungen, Uele Hartmann und René Eberhard am Bass, Mike Maurer und Thomas Baur von den legendären „Thunderhorns“, Carlo Brenni, Peter Gurtner, Gianni Spano - die Liste liesse sich verlängern. Am Aufnahmenpult sassen Peter von Siebenthal und Jürg Oswald, am Mischpult die Technikerlegende Eric Merz; eine ideale Kombination, um seine Musik zu produzieren, welche er treffend als „Bernbeat“ bezeichnet.
Es war ein langer Weg, den Schlagzeugstuhl bei Span zu verlassen und als Sänger nach vorne an den Bühnenrand zu gehen. Für Matti hat er sich gelohnt. Diese Platte ist der beste Beweis dafür.
Hier gehts zur Homepage von Matti Kohli
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